Fazit: Eine heikle Angelegenheit mit geringem Nutzen
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Die Idee, Coca-Cola als Unkrautvernichtungsmittel einzusetzen, basiert auf ihren tatsächlichen chemischen Eigenschaften – Säuregehalt, Zuckergehalt und osmotisches Potenzial –, die Pflanzengewebe tatsächlich schädigen können. Dadurch wird aus diesem Gartentrick ein wissenschaftlich plausibler, wenn auch fehlerhafter Ansatz. Die erheblichen Nachteile dieser nicht-selektiven, nur oberflächlichen und umweltschädlichen Methode überwiegen jedoch ihren neuartigen Reiz. Sie lockt Schädlinge an, schädigt die Bodenbiologie, ist nur für kleinste Flächen geeignet und birgt Risiken für Haustiere und Nützlinge. Für ein einzelnes Unkraut am Straßenrand mag es ein interessantes Experiment sein, doch als praktische, zuverlässige oder verantwortungsvolle Gartenstrategie taugt es nichts. Für den passionierten Gärtner bieten bewährte Methoden – ob manuelle Unkrautbekämpfung, Mulchen oder der Einsatz gezielter, zugelassener Herbizide – eine weitaus höhere Wirksamkeit und Umweltverträglichkeit als das Übergießen des Gartens mit Limonade.
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