Praktische Zubereitungs- und Anwendungsmethoden
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Um die schädlingsbekämpfende Wirkung von schwarzem Pfeffer zu nutzen, muss er richtig zubereitet und angewendet werden. Hier finden Sie detaillierte und bewährte Methoden für Hobbygärtner und Kleinbauern.
1. Konzentriertes Pfefferspray oder -lösung 🧴
Dies ist die gängigste und effektivste Methode. Für eine Standardlösung: 2–3 Esslöffel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer (oder 1 Esslöffel ätherisches Pfefferöl) mit einem Liter warmem Wasser vermischen. Einige Tropfen natürliche Flüssigseife (z. B. Kastilienseife) als Emulgator und Spreizer hinzufügen. Die Mischung in ein Glas füllen, kräftig schütteln und 24–48 Stunden ziehen lassen. Anschließend durch ein Mulltuch oder ein feines Sieb abseihen, um Partikel zu entfernen, die Sprühgeräte verstopfen könnten. In eine Sprühflasche füllen und alle Pflanzenteile gründlich besprühen, insbesondere die Blattunterseiten, wo sich Schädlinge aufhalten. Alle 5–7 Tage und nach jedem Regen wiederholen. Für ein stärkeres Konzentrat gemahlenen Pfeffer 30 Minuten in Wasser köcheln lassen, abkühlen lassen, abseihen und anschließend verdünnen.
2. Schutzstaub und Barriereanwendung 🌶️
Für die Trockenanwendung fein gemahlenen schwarzen Pfeffer pur oder gemischt mit anderen Abwehrmitteln wie Zimt oder Knoblauchpulver verwenden. An einem windstillen, trockenen Tag Blätter und Stängel der Pflanzen leicht bestäuben. Diese Methode eignet sich hervorragend, um eine dauerhafte Barriere gegen kriechende Insekten zu schaffen. Sie können auch eine Barriere um einzelne Pflanzen oder Beete herum anlegen, indem Sie einen Kreis aus Pfefferpulver streuen, um Ameisen fernzuhalten, die oft Blattläuse züchten. Sämlinge können durch leichtes Bestäuben in ihrer empfindlichsten Phase geschützt werden.
3. Einarbeitung in den Boden und Mischkultur 🌱
Beim Umpflanzen kleine Mengen schwarzen Pfefferpulvers in die oberste Bodenschicht einarbeiten, um Engerlinge fernzuhalten. Auch wenn schwarzer Pfeffer selbst eine Kletterpflanze ist und nicht überall angebaut werden kann, lassen sich seine Prinzipien für die Mischkultur nutzen. Der Anbau stark aromatischer Kräuter (z. B. solcher mit ähnlichen flüchtigen Verbindungen) kann die abweisende Wirkung verstärken. Alternativ kann man Mulch vor dem Ausbringen um die Pflanzen herum in starkem Pfeffertee tränken, um eine Zone mit langsam freisetzendem Schädlingsschutz zu schaffen.
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