Die Wissenschaft hinter Alkohol als Herbizid
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Reinigungsalkohol, typischerweise Isopropylalkohol (IPA) mit Konzentrationen von 70 % oder 91 %, wirkt als Kontaktherbizid durch schnelle Austrocknung und Zellschädigung. Im Gegensatz zu systemischen Herbiziden, die von der Pflanze aufgenommen und verteilt werden, wirkt Alkohol unmittelbar und lokal.
1. Wirkungsweise
Beim direkten Besprühen der Blätter löst die hohe Alkoholkonzentration schnell die schützende Wachsschicht auf Blättern und Stängeln auf. Dadurch kann der Alkohol in die Pflanzenzellen eindringen und sie durch Entzug von Feuchtigkeit austrocknen. Zusätzlich denaturiert (zersetzt) er die Proteine in den Pflanzenzellen und schädigt so die Zellstruktur. Die Wirkung ist oft innerhalb weniger Stunden sichtbar: Die behandelten Blätter welken, verfärben sich braun und trocknen aus.
2. Warum es nicht selektiv wirkt
Diese Wirkungsweise unterscheidet nicht zwischen Unkraut- und Nutzpflanzenzellen. Jedes grüne Gewebe, das mit dem Spray in Kontakt kommt, wird gleich behandelt. Daher ist eine präzise Anwendung unerlässlich. Da es nicht in die Wurzeln transportiert wird, ist es unwirksam. Das bedeutet, dass mehrjährige Unkräuter aus unberührten Wurzelsystemen wieder austreiben können.
3. Vorteile dieser Methode
Die Hauptvorteile sind Schnelligkeit und einfache Handhabung. Es wirkt schneller als viele Essiglösungen und verwendet ein Produkt, das in den meisten Hausapotheken zu finden ist. Es hinterlässt keine langfristigen Rückstände im Boden, da der Alkohol nach der Anwendung vollständig und schnell verdunstet.
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